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FLENSBURGER FÖRDE: GRENZERFAHRUNGEN

Start Boating 11.05.17 KÜSTE / SEE INLAND

Wer von Flensburg aus startet, dem eröffnet sich die ganze westliche Ostsee.

Für erste Törns bietet aber auch schon die deutsch-dänische Idylle im Nordwesten mehr als genug Abwechslung. Die einzige Herausforderung besteht hier darin, sich zu entscheiden.

Jeden Tag aufs Neue stehen die Crews auf der Flensburger Förde vor der Wahl: Soll es Bratwurst oder Hotdog geben, wollen wir das dänische Königsschloss besichtigen oder das Schloss in Glücksburg? Machen wir in Deutschland oder in Dänemark fest? Die deutsch-dänische Staatsgrenze verläuft nämlich mitten durch den 25 Seemeilen langen Meeresarm.

Doch das ist auch schon das größte Problem für Segler und Motorbootfahrer. Ansonsten bietet die Flensburger Förde, die sich durch grüne Weiden, ockerfarbene Kornfelder und kleine Laubwäldchen Richtung Ostsee schlängelt, jede Menge Vorteile: Es gibt knapp zwei Dutzend Häfen und einsame Ankerplätze.

Kleine Dörfer und mit Flensburg und Sonderburg zwei sehenswerte Städte. Und noch mehr Trümpfe: Man ist hier vor den großen Wellen der schönen Ostsee geschützt, und Gezeiten sind auch ein Fremdwort.

Was Sie auf einem Törn auf der Flensburger Förde unbedingt ansteuern sollten? Gråsten mit seinem königlichen Schloss und das kleine Städtchen Sonderburg, an dessen Ufer im Sommer meist die königliche Motoryacht liegt. Den erst 2010 eröffneten Hafen in der postkartenschönen Bucht Dyvig und auch den Strand von Langballigau.

Und auf jeden Fall die dänischen Ochseninseln; der Hafen der größeren Insel ist ein ideales Ziel für Segler und Motorbootfahrer! Wer dann immer noch nicht genug hat: Gleich gegenüber dem Ausgang der Förde, auch nur 20 Meilen weit weg, beginnt die zauberhafte Inselwelt der Dänischen Südsee.

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